Erfahrungen mit Finger Haus Gründau Lieblos

Finger Fertighaus Gründau Lieblos

Die wohl letzte Fertighaus Erfahrung werden wir mit Finger Haus in Gründau Lieblos bei Herrn F. sammeln bzw. gesammelt haben. Eigentlich hätten wir schon viel früher über Finger Haus schreiben können und wollen, aber dort hat man einfach zu lange mit dem Angebot gebraucht. Zwischen Beratungsgespräch und Angebot vergingen 3,5 Wochen und vermutlich hätten wir es heute noch nicht, wenn wir nicht nach 3 Wochen nachgefragt hätten, ob Finger Haus denn möchte, dass wir sie bei unserem Entscheidungsprozess berücksichtigen. Wahrscheinlich war es einfach Pech, denn Bekannte von uns waren nach uns im selben Musterhaus bei einem anderen Berater und haben vor uns ihr Angebot bekommen.

Das Angebot schlussendlich fiel nicht besonders ausführlich aus. Zum Beispiel Baunebenkosten u.ä. wurden überhaupt nicht erwähnt. Und ganz kurios: Im Angebot ist nirgends die Nettogrundfläche erwähnt. Die muss man sich anhand des Grundrisses selbst addieren (153m²).

Positiv sind sehr günstige Kosten für den Keller mit ca. 22.000 EUR und die Heizung mit ca. 21.000 EUR. So muss man eigentlich diese Gewerke bei Finger nehmen, da kann kaum ein anderer Handwerker mithalten und es günstiger machen. Ziemlich clever dabei ist, dass man diese Kosten scheinbar schon vorher bei den Hausgrundkosten reinholt. Heisst: Hat man erstmal den Grundpreis geschluckt, kauft man Keller und Heizung zu 99% ebenfalls bei Finger. Aufpreise für Änderungswünsche halten sich in Grenzen bzw. sind teilweise echt günstig. Z.B. für einen Giebel verlangt Finger 10.600 EUR inkl. 2 Fenster, Massa langt hier mit ca. 13.000 EUR ohne Fenster und Beplankung krasser hin. Rolläden sind bei Finger inklusive. Grob kalkulierter Endpreis ca. 260.000 EUR, wie immer ohne Grundstückskosten, Außenanlage und Baunebenkosten.

Fazit Finger Fertighaus Gründau Lieblos:

Letzten Endes müssen wir sagen, wir haben nach 3,5 Wochen Wartezeit (kein anderer Anbieter hat mehr als eine Woche gebraucht, meist haben wir direkt eine grobe Richtung mit nach Hause bekommen), die Lust verloren, uns intensiv mit Finger Haus zu beschäftigen. Unserem Eindruck nach scheint es (preislich) in eine ähnliche Richtung wie Bien Zenker zu gehen. >>> Gute Qualtität, aber deutlich weniger Nettogrundfläche bei höherem Preis im Vergleich zu Massa und Danwood.

12 comments

  1. Neumeier sagt:

    Hallo zusammen,

    Einmalige Erfahrung mit Fingerhaus ( F I N G E R W E G ) nie würde ich mit Fingerhaus bauen:

    Der erste Verkäufer von Fingerhaus war überhaupt nicht bereit mit mir einen Termin zu vereinbaren. Er lehnte dies strikt ab. Ich wollte lediglich per Mail vorab Grundsatzfragen klären, die JEDER Bauherr hat, was ein vernünftiger Verkaufsberater eigentlich unschwer nachvollziehen können muss. Mein Beschwerdebrief an die Chefetage mit der Schilderung dieser Situation, blieb unbeantwortet. Naja, wie sind dann die Mitarbeiter. Der Fisch … Keine Unterstellung, sonder lediglich meine Meinung auf Grund gemachter Erfahrungen ….

    Nach einiger Zeit wurde ich von einem anderen, allerdings auch nicht besseren Vertreter kontaktiert, noch bevor der Brief an die Chefetage ging. Dieser vereinbarte gnädigerweise einen Termin mit mir. Während des Gesprächs wurde ein Fragenkatalog beantwortet, der allerdings nach näherer Prüfung nahezu völlig unzureichend war.

    Nach einigem E-Mail-Verkehr, indem ich immer darum bat die restlichen Fragen, die unklar waren, auszufüllen, meldete sich auch dieser Vertreter mit dem Hinweis, dass er keine weiteren Fragen beantworten wird.

    Er bestand auf einen Besuch bei Finger-Haus, in der Ausstellung. Möglicherweise ist es so, dies ist auch keine Unterstellung, sondern lediglich meine von mir gefasste Meinung, aus den gemachten Erfahrungen, dass bei einem Besuch in der Ausstellung dann gegebenenfalls daraufhin gearbeitet wird einen Werkvertrag zu unterzeichnen.

    Ich persönlich kann jedem nur abraten diesbezüglich in Sachen Finger Haus Zeit zu verschwenden.

  2. Carmen sagt:

    Wir wollen auch ein Haus bauen und wir hatten schon drei Termine bei Fingerhaus in einem Austellungshaus und das erste Angebot (mit Keller und einem anderen Dach) war schnell da, der Verkäufer hat sich sehr viel Zeit genommen und sehr viel beraten. Den Grundpreis für das Haus hatte ich schon direkt beim 1. Besuch. Jetzt hatten wir noch mal Änderungswünsche, die jetzt von der Architektin gezeichnet werden und das ein Verkäufer da dann keinen Preis nennen kann ist wohl logisch. Er hat bis jetzt (nach drei Terminen) noch nicht einmal überhaupt einen Vertrag erwähnt!!! Ich kann das hier geschilderte nicht nachvollziehen.
    Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben und werden mit Fingerhaus bauen.

  3. Hein sagt:

    Auch bei uns NIE MEHR mit Fingerhaus. Aufgestossen ist uns die Tatsache, dass man andrer Anbieter richtig schlecht gemacht hat obwohl die eigene Bauweise sehr fragwürdig ist. Teilweise aufgesetzte Verkäufermaschen und ein Verkäufer der in einem 6er BMW Cabrio auf den Hof fuhr haben uns verstehen lassen wo unser Geld letztendlich bleibt. Wir haben uns sagen lassen, dass Fingerhaus 5% Provision vom Hauspreis bezahlt. Bei Freunden gab es vor Jahren mehrere Wasserschäden im Fingerhaus und vor Gericht versuchte ein schmuddeliger Gutachter alles umzudrehen. Kurzum, wenn die Kommunikation nicht passt, die Leistungen von Subunternehmern erbracht werden und vieles sich nicht schlüssig anhört, wie mieser Schallschutz, Verzicht auf Lüftungsanlage????? u.s.w. dann wars das für uns!

  4. Andrea sagt:

    Hallo ich habe 1999 das erste Fingerhaus in der Pfalz gebaut und würde dies immer wieder machen .wir haben gesehen als andere Fertighäuser in der Nachbarschaft gebaut wurden,alleine die Balken vom Dach da hat man schon gemeint die brechen gleich ab als die am Krahn hingen (Spielzeug).bei denen sind innen wie aussen Risse an Wänden und Decken bei mir nach 18 Jahren keine Spur.Die Bäder und Fliesen und Treppen sind keine billig Ware bei Fragen oder sonstigen Anliegen war sie stehts freundlich und hilfsbereit.Vier andere Personen die ich kenne sind auch sehr zufrieden .Bei der Besichtigung in Frankenberg konnte man in die Fertigung schauen und dort gibt es Viele Musterhäuser wo man sich selbst ein Bild von der Zimmeraufteilung bis Verarbeitung machen kann .Ich würde immer wieder ein Fingerhaus bauen.

    • Juli sagt:

      Hallo Andrea,

      wir wollen nun auch mit FH bauen. der Haus-Preis ist zwar im oberen Bereich, aber wir haben ein gutes Gefühl was die Qualität an geht. welchen Haustyp habt ihr gebaut? habt ihr ein paar hilfreiche Tipps?

      Liebe Grüße Juli

  5. Detlef Langs sagt:

    Wir, meine Frau und ich, haben nach dem mehrfachen Besuch von WEBER-Haus im süddeutschen Bereich und der Fertighaus-Welt Frechen (bei Köln) dort dann nach einigen miesen Erfahrungen mit anderen Anbietern letztendlich doch den Kontakt zu FingerHaus aufgenommen. Unser bisheriger Eindruck: nichts ist perfekt, aber mit FingerHaus haben wir einen Anbieter gefunden, der mit großem Erfolg versucht, seine Versprechen zu halten. Vom ersten Gespräch mit dem Verkaufsberater bis zum ersten Werkvertrag vergingen keine 2 Wochen. Die Werksbesichtigung gab uns die Gewissheit: hier sind wir richtiger, als bei vielen Alternativ-Anbietern. Die zugewiesene Betreuerin antwortet schnell und kompetent auf Fragen von uns (Email in erster Linie, wenn es ganz dringend ist, auch Telefonate), die übrigen bei der Planung beteiligten Mitarbeiter arbeiten entsprechend zeitnah hinzu. Wir stehen momentan da: Bauantragsunterlagen sind erstellt, von uns unterschrieben und liegen der Gemeinde vor, in der wir bauen wollen. An dieser Stelle zu spekulieren, wie es weiter geht, verbietet sich aus der Sache heraus. Tatsache bei FingerHaus ist aber auch: sie sind flexibel. So haben wir alles daran gesetzt, im „Zeitstrahl“ zu erledigende Sachverhalte von uns aus zügig zu bedienen. Konsequenz: der ursprünglich geplante Haus-Stell-Termin wurde bisher um 6 Wochen vorverlegt…..es liegt also auch viel daran, wie zügig und effektiv die Bauherren ihre „Hausaufgaben“ erledigen… wir melden uns, wie es dann mit dem tatsächlichen Bauablauf weiter gegangen ist.

  6. Eva sagt:

    Mitteilung des Verkaufsleiters: Fingerhaus hat kein Interesse an Ihrem Projekt = Haus mit 4 Wohnungen. Na dann nicht………………

    • Stephan sagt:

      Naja, in Holzständerbauweise ist ein Wohnhaus mit mehreren Parteien zu bauen, ist nicht gerade Thema der Bauweise. (Schallschutz, Brandschutz u.s.w)
      Das weiß ein jeder Verkäufer und gibt das auch so weiter.

  7. C. Hamann sagt:

    LIVINGHAUS – (Tochter-Unternehmen von Bien-Zenker) ….
    Habe 2015 – 2016 mit LH ein Ausbauhaus-Plus (Sunshine 125) gebaut.

    Eigenleistungen ohne Material: Spachtelarbeiten, Tapezieren, Malern, Fliesenverlegung, Bodenverlegung, Innentüren einbauen, diverse Vervollständigungen, wie Einbau einer Einschubtreppe zum Dachboden (war für diesen Haustyp nicht lieferbar bei Livinghaus, nur der Deckel zum Öffnen!!!) etc.

    Das vorher geführte Beratungsgespräch zur Haus-Bemusterung war okay und ohne Tadel. Dabei erfährt man dann erst wirklich, was alles nicht im Lieferumfang enthalten ist. Man sollte auf einiges an Mehrkosten gefasst sein.

    Der Aufbau des Rohhauses erfolgte zügig und ohne Probleme. Hierfür ausdrücklich ein Lob an das betreffende Aufbau-Team.

    Allerdings ließ die Baubetreuung / Bauleitung während der Ausbauphase gravierend zu wünschen übrig. Während dessen ging der Bauleiter für 3 Wochen in Urlaub. Der Vertreter war noch nicht eingearbeitet und so gut wie nicht verfügbar.

    Unterstützung während der Ausbauphase …. ebenfalls Fehlanzeige!!! Dem zuständigen Bauleiter ging´s danach in 1.Linie darum, möglichst rasch die vom Bauherrn unterzeichnete Abnahamebestätigung in die Hand zu bekommen.

    Besondere Probleme gab es dann mit der von Bien-Zenker / LH beauftragten Installationsfirma ( Heizung – Sanitär – Elektrik), die wenig Interesse an einer zügigen Fertigstellung interessiert schien (Name der Firma lasse ich aber hier weg, kann aber gerne angefragt werden).

    Ständig wechselnde Mitarbeiter, die teilweise wenig motiviert waren hintzerließen absolut keinen kompetenten Eindruck. Dadurch entstanden natürlich längere Wartezeiten, die den Fortschritt meines Bauvorhabens recht langwierig werden ließen. – Echt nervig !!!
    Hilfestellung oder Unterstützung bei Problemen gab es so gut wie „nicht“ durch die Zentrale in Schlüchtern.

    Resümee: Fertighaus ja bitte, aber…..

    Unterm Strich betrachtet spart man kaum Geld bei einem Ausbauhaus wie Livinghaus, wenn man Material und alle sonstigen Zusatzaufwendungen zusammenzählt – lieber dann doch „schlüsselfertig“.

    Im Nachhinein betrachtet, würde ich auch kein Fertighaus mehr
    „ohne verbaute OSB-Spanplatten innen / außen“ mehr bauen wollen.
    Grund: Befestigungen wie Bilder und andere Gegenstände wie Regale etc. an den Wänden aus Rigipsplatten ist in mancher Hinsicht schon deutlich unkomfortabler!

    Ein weiteres Manko ist der recht „langsame“ Kundendienst. Ich hatte bereits dreimal kleinere Reklamationen. Es dauert halt, bis man an die Reihe ist – 6 Wochen und mehr sind da nix!

    Livinghaus ist genau genommen die etwas preiswertere Variante von Bien-Zenker, mit dem Unterschied, dass man viel mehr selbst machen muss. Für meinen Geschmack dennoch „zu teuer“!!! … z.B. eine Außenzapfstelle um den Garten zu bewässern kostete über 700,00 Euro extra – Sie ist nicht in der Grundausstattung im PLUS-Haus enthalten.
    Man spart, wie gesagt, nicht wirklich, wenn man alles zusammenzählt !!!

    Insgesamt gesehen ist mein Livinghaus ein solides und recht gutes Produkt – Eine Empfehlung möchte ich dennoch nicht abgeben.

  8. Werner Gebauer sagt:

    Wir haben gerade das zweite mal mit FingerHaus gebaut – ich kann nur sagen: immer wieder!! Perfekt vom Verkäufer (Sonderlob!!) bis zur Realisierung!! Fast reibungslos – absolut empfehlenswert!

  9. Gunila Weidner sagt:

    Wir haben mit Fingerhaus vor einigen Jahren gebaut, und ich würde nie wieder mit ihnen bauen. Ich habe mich dort nach der Unterzeichnung mehrfach richtig schlecht behandelt gefühlt (auch heute noch). Mir kam es außerdem so vor, als ob wir einen Teil von deren Arbeit übernehmen mussten. Wenn uns auffiel, dass etwas nicht wie geplant lief, mussten wir zweimal darauf hinweisen, bevor es endlich überprüft und geändert wurde (zunächst nicht funktionierende Fußbodenheizung im Rohbau und Abstellort Badewanne, der erst korrigiert wurde, nachdem der Estrich rund herum schon gegossen war). Warum wurde das nicht nach unserem ersten Hinweis überprüft? Zwei Wochen vor Fußbodenverlegung kam außerdem die Mitteilung, dass der von uns Monate zuvor ausgesuchte Parkettboden europaweit nicht lieferbar wäre. Uns schickten sie dann Proben von völlig anderen Parkettdielen, bis ich selbst eilig anfing, die Geschäfte nach vergleichbaren Parkettdielen abzusuchen. Als ich dann fündig wurde, weigerten sie sich, den Boden zu verlegen, weil wir ihn nicht bei ihnen gekauft hätten (Argument: das ginge nicht wegen der Gewährleistung). Also musste ich dann auch noch die Verlegung auf die Schnelle selbst organisieren. Weiteres Beispiel: Der Elektriker schrie auf der Baustelle rum, dass eine vernünftige Zusammenarbeit mit ihm für mich schwierig war. Natürlich schildere ich nur meine subjektive Sicht der Dinge. Andere haben vielleicht bessere Erfahrungen gemacht.

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